Zielgruppe: Das Projekt „DJK-Mobil-Team“ richtet sich vorallem an zwei Zielgruppen: Zum einen an die Übungsleiter (gleich welcher Fachrichtung), zum anderen an alle, die Übungsgruppen leiten, ohne eine Übungsleiterausbildung absolviert zu haben. Besonders den letztgenannten kann auf diese Weise ein Minimum an notwendigen Grundkenntnissen vermittelt werden. Für die Übungsleiter mit den Lizenzen A- und P kann ein Abend mit 4 UE zur Verlängerung der Lizenz angerechnet werden. Fachübungsleiter können bei ihren jeweiligen Fachverbänden nachfragen, ob die 4 UE zur Lizenzverlängerung anerkannt werden, da sie allgemeines Grundwissen für Übungsleiter vermitteln.
Fortbildung im Verein: Alle Fortbildungen des DJK-Mobil-Teams finden vor Ort im Verein statt. Interessierte Vereine, die eine Fortbildung durch das DJK-Mobil-Team wünschen können sich direkt an den DJK-Diözesanverband wenden. Die Gruppengröße sollte zwischen 5 und 25 Fortbildungsteilnehmern liegen. Themen: Die Themen sind alle so konzipiert, daß deren Inhalte an einem Abend mit 4 UE à 45 Min. vermittelt werden können. Bewußt sind die Themen so ausgewählt, daß sie Übungs-/ Gruppenleiter jeder Sportart ansprechen, da es sich hier um Basiswissen bzw. um Wissen handelt, daß in fast jeder Sportart umgesetzt werden kann. Bisher sind Fortbildungen mit folgende Themen verfügbar: Notfallmanagement für Sport-Übungsleiter Eingangsvoraussetzung für die Übungsleiterausbildung ist ein Erste-Hilfe-Kurs mit 16 UE. In diesem Kurs lernt der Übungsleiter die Grundlagen der Ersten-Hilfe. Auf die spezielle Situation des Übungsleiters kann bei so einem Kurs meist nicht eingegangen werden. Deshalb soll das Notfallmanagemant für Sport-Übungsleiter als Ergänzung zum Erste-Hilfe-Kurs gesehen werden, die ihm hilft, das Gelernte effektiv einzusetzen. Trainer, die keinen Übungsleiterschein haben, kann es erste Grundlagen vermitteln, wie man bei Sportverletzungen sinnvoll handelt. Sinnvoll Auf- und Abwärmen Daß ein Übungsleiter weiß, wie man ein effektives Aufwärmprogramm gestaltet, wird meist vorausgesetzt. Es gehört sozusagen zum „Kleinen Einmaleins“. Oft ist es aber so, daß auf der Übungsleiterausbildung und auf Fortbildungen dieses Thema nur oberflächlich abgehandelt wird. Als Grundlage für eine effektive Übungsstunde ist es aber notwendig, dieses Thema umfassend verstanden zu haben. Das Thema Abwärmen wird meist sowieso völlig beiseite gelassen. Sinnvoll Auf- und Abwärmen soll dem Übungsleiter und solchen, die es werden wollen, in leicht verständlicher Art und Weise die Grundlagen des Auf- und Abwärmens vermitteln. Abenteuer Turnhalle Turnhallen sind normalerweise mit vielen Geräten ausgestattet, die zum Entdecken der verschiedensten koordinativen Fertigkeiten und Fähigkeiten einladen. Das Abenteuer Turnhalle soll den Übungsleitern und deren Helfern Möglichkeiten aufzeigen, wie man eine Turnhalle in einen Raum für Abenteuer und des Erlebens verwandeln kann. Damit bei diesen Abenteuern das Risiko eines Unfalls möglichst gering gehalten wird, wird auch erklärt, wie man die Geräte richtig absichert und wo mögliche Gefahrenquellen darauf warten beseitigt zu werden. Haltungsschwächen verstehen und erkennen Übungsstunde gut geplant? Den Lernstoff optimal für die Teilnehmer aufbereitet? Und doch sind einzelne Teilnehmer nicht in der Lage das gezeigte richtig umzusetzen? Ein möglicher Grund hierfür können Haltungsschwächen und -fehler sein, die es dem Teilnehmer unmöglich machen, den gezeigten Bewegungsablauf richtig umzusetzen. Zwar kann der Übungsleiter diese Haltungsschwächen/ -fehler nicht beseitigen, wenn er sie aber erkennt, kann er dem Teilnehmer helfen etwas dagegen zu tun, indem er ihn zu einem Arzt/ Therapeuten schickt. Um Haltungsschwächen zu erkennen muß man aber erst lernen sie zu verstehen. Deshalb geht es bei Haltungsschwächen verstehen und erkennen darum, dem Übungsleiter und solchen, die es werden wollen zu erklären, was es für verschiedene Haltungsschwächen/ -fehler gibt, wie sie sich auswirken und wie man sie erkennen kann. |
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