DJK-Diözesanverband München und Freising erläutert Vorgehen im Zusammenhang mit der aktuellen Berichterstattung:

Anlässlich der aktuellen Berichterstattung zu einem ehemaligen Funktionsträger stellt der DJK-Diözesanverband München und Freising den Ablauf der Ereignisse innerhalb des Verbandes dar.

Im Herbst 2025 wurden die erweiterten Führungszeugnisse aller Funktionsträger überprüft. Auf die erste Aufforderung an den betroffenen Funktionsträger zur Vorlage eines aktuellen erweiterten Führungszeugnisses erfolgte zunächst keine Reaktion. Nach einer erneuten Nachfrage wurden Persönlichkeitsrechte und datenschutzrechtliche Bedenken angeführt; die Vorlage eines aktuellen erweiterten Führungszeugnisses wurde letztlich verweigert.

Da wir die Bereitschaft zur Vorlage eines gültigen erweiterten Führungszeugnisses für die Ausübung der entsprechenden Funktion im DJK-Diözesanverband für notwendig halten, wurde Anfang 2026 im gegenseitigen Einvernehmen die Niederlegung des Amtes vereinbart.

Der ehemalige Funktionsträger war innerhalb des DJK-Diözesanverbandes ausschließlich in organisatorischen Funktionen tätig – zunächst als Fachwart Fußball und zuletzt als Sportwart. Mit diesen Aufgaben waren zu keiner Zeit Aufsichts-, Betreuungs- oder Erziehungsaufgaben gegenüber Kindern oder Jugendlichen verbunden.

Dem DJK-Diözesanverband München und Freising sind im Zusammenhang mit der Tätigkeit des ehemaligen Funktionsträgers innerhalb des Verbandes keine einschlägigen Vorfälle oder Beschwerden bekannt geworden.

Der Schutz von Kindern und Jugendlichen besitzt für den DJK-Diözesanverband München und Freising höchste Priorität. Deshalb werden die verbandlichen Präventionsstandards konsequent umgesetzt. Dazu gehören insbesondere die regelmäßige Überprüfung der erweiterten Führungszeugnisse der betroffenen Funktionsträger sowie weitere Maßnahmen des institutionellen Schutzkonzeptes. Die konsequente Anwendung dieser Vorgaben führte im vorliegenden Fall dazu, dass eine Fortführung des Amtes ohne Vorlage eines aktuellen erweiterten Führungszeugnisses nicht möglich war.

Aus Respekt vor den laufenden Ermittlungen und den Persönlichkeitsrechten aller Beteiligten wird sich der DJK-Diözesanverband München und Freising über diese Klarstellung hinaus derzeit nicht weiter zu dem Sachverhalt äußern.